Erotische Geschichten

Das Team der Erotischen Storys heisst sie willkommen auf seinen Seiten.

Hier suchen sie Hardcore und Porno vergeblich.

Die Geschichten beschäftigen sich mit der feinsinnigen und doch alltäglichen Erotik.

Mit dem was die gehobene Dame früher “Boudoir Phantasien” nannte. den kleinne Träumen, die wohl jeder von uns kennt ;-)

 

An dieser Seite darf sich jeder beteiligen, entweder als Kommentar unter der jeweiligen Geschichte oder aber per Mail über unsere im Impressum genannten Kontaktadresse.

 

aber erstmal wünschen wir viel Spass beim Lesen und Träumen

 

Nachbarschaftshilfe

Rothaarige Frau liegt nackt auf rotem Samt - nude redheadSo, der erste Teil von meinem neuen Leben ist geschafft. Ich bin seit 10 Minuten geschieden. Mein Ex muss das Haus verkaufen und mir meinen Anteil Auszahlen. Ich wollte das Haus nicht haben, da ich nicht weiter in dieser Stadt leben werde. Eine wundervolle neue Wohnung habe ich schon in meiner neuen Heimat. Die neue Wohnung ist hell und freundlich geschnitten, mit Terrasse und einem großen Garten. Einfach ein Traum.
Am alten Haus, wartet schon das Umzugsunternehmen. Wir begrüßen uns kurz und gehen dann ins Haus. Ich erläutere den Packern alles, denn ich hatte schon gepackt, in große, schwere Umzugskartons. Die wenigen Möbel, die ich mitnehmen wollte, hatte ich mit einem roten Tesafilm markiert. Da mein Exmann ebenfalls schon Kartons gepackt hatte, waren auch meine ebenfalls die mit den roten Tesafilmstreifen. An Möbeln nahm ich nicht viel mit, nur mein Arbeitszimmer und meine Pflanzen selbstverständlich auch.
Das Umzugsunternehmen war sehr erfahren und professionell. Innerhalb von 2 Stunden waren alle meine Sachen auf dem Laster. Ich gab eine Runde Mineralwasser aus. Danach ging ich noch einmal durch die Räume und schaute mich ein letztes mal um, ob ich auch nichts vergessen habe. Meine Blicke blieben an dem ein oder anderen anderem hängen. Und mir vielen passende Situationen dazu ein.
Ja, wir hatten uns mal geliebt, sonst hätten wir nicht geheiratet. Mein Mann, gerade mit dem Studium fertig als Markler und ich ebenfalls frisch fertig mit der Uni als Finanzjuristin. Unsere Abschlussfeier fand im gleichen Gebäude statt. Jede Gruppe hatte dort einen Saal gemietet. So kam es, dass wir uns bei den Vorbereitungen zur Feier über den Weg gelaufen sind. Wir fanden uns auf Anhieb sympathisch. Am Anfang feierte jede Gruppe für sich. Je später der Abend wurde, umso mehr vermischte es sich, bis zum Schluss aus den beiden Feiern, eine große Feier wurde. So fing unsere Liebe an. Das ist nun schon 12 Jahre her. Heute habe ich den Schlussstrich darunter gezogen. Der Rundgang ist beendet. Ich schließe die Türe ab werfe den Schlüssel in den Briefkasten. So, dass war es nun endgültig hier. Good bye.
Ich setzte mich in mein Auto und fahre los. Der Umzugswagen setzt sich ebenfalls in Bewegung. Über die nahegelegene Autobahn geht es Richtung neue Heimat. Weit kamen wir erst einmal nicht, da wir im Stau stehen. So wurde aus der 2,5 Stunden Fahrt, eine fast 5 Stunden Fahrt. Erschöpft und leicht geschafft, kommen wir vor der neuen Wohnung an.
Nach weiteren 2 Stunden, war der Laster wieder leer und das Unternehmen trat seine Heimreise an. Nun bin ich alleine in meinem neuen Reich. Ich weine vor Erleichterung. Aus einem Karton mit Geschirr und Gläsern hole ich mir ein Sektglas heraus und genieße den mitgebrachten Piccolo, auch wenn er warm ist. Danach fange ich an, das Schlafsofa aus meinem Büro herzurichten. Auf einen Hocker stelle ich einen kleinen Fernseher. Ich mache es mir gemütlich. Im Briefkasten lag Werbung von einer Pizzeria. Dort bestellte ich mir etwas. Die Wohnung riecht frisch renoviert. Alles ist frisch und neu und ich weiß, so kann ich richtig durchstarten.
Nach der ersten Nacht in der neuen Wohnung, mache ich mich nach dem Frühstück ans Werk. Ich fange an, mein Arbeitszimmer wieder aufzubauen. Es stellte sich heraus, dass die Werkzeuge fehlten, alles weg. Ich fluche vor mich her. Was soll ich jetzt machen? In den Baumarkt fahren, neue kaufen, geht nicht, da jeden Moment Küchenmonteure kommen. Ich gehe erst einmal auf die Terrasse und stelle dort meine Pflanzen auf.
Am Nachbarszaun sehe ich einen Mann, der wohl seinen Garten pflegt. Ich spreche ihn an. Er schaut rüber und wünscht mir auch einen guten Morgen. Ich finde ihn auf Anhieb sympathisch. Er stellt sich mir vor, als Volker Schummel. Über den Nachnahmen muss ich schmunzeln. Ich stelle mich ebenfalls vor. Ich heiße Milva Grön. Der Anfang für eine gute Nachbarschaft war gemacht. Es schellt, die Küche kommt. Ich hatte die Herren freundlich gefragt, ob ich deren Werkzeug mitbenutzten dürfte, grimmig bekam ich eine negative Antwort. So kam ich nicht weiter. Es klingelte erneut an der Türe. Er bot mir seine Hilfe an. Diese nahm ich Dankbar an. Ich sagte ihm, was ich benötige und er ging rüber und holte das passende Werkzeug.
Die Küchenmonteuee waren fertig und mein Arbeitszimmer ebenfalls. Ich fühlte mich gut. Ich hätte Volker gerne als Dank zum Essen eingeladen, aber ich hatte noch nichts im Haus. Er fand es nicht schlimm. Vielleicht könnte ich mich auch anders bedanken, schmunzelte er. Ich schaute ihn fragend an. Wir saßen zusammen im Arbeitszimmer auf dem Sofa. Er rückte näher und seine Hand platzierte er auf meinem Knie. Ich war immer noch ganz verblüfft. Seine Hand wanderte weiter. Außerdem fing er an, mich zu küssen. Ich weiß nicht warum, aber ich erwiderte seine Küsse und ließ es geschehen. Meine Hemmschwelle war gebrochen. Ich küsste ihn wild, mittlerweile an seinem Oberkörper. Meine Hand bearbeitet sein Glied und er mein Liebesdreieck. Als wir beide soweit waren, schliefen wir miteinander. Es ging wild und hemmungslos zu. So kannte ich das Liebesspiel überhaupt nicht.
Nach unserem Liebesakt, kuschelten wir noch zusammen. Es war einfach zu schön. Mit einem zärtlichen Kuss, bedankte ich mich bei ihm. Nach einer Weile zog er sich an und ging rüber. Kurz darauf war ich auf der Terrasse und von neben an, hörte ich Kinderstimmen und lachen. War er verheiratet? Er kam zum Zaun und sagte zu mir, darf ich dir meine Kinder vorstellen. Sie heißen Insa, Marie und Erik. Sie geben mir die Kraft weiter zu leben, nach dem Unfalltod ihrer Mutter.
Ich lächelte und sagte Hallo zu ihnen. Danach ging ich rein, um mich von dem Schock zu erholen. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Ich saß in der Küche an einem Tisch und versuchte das eben erlebte zu verstehen. Es fiel mir schwer.

Das war vor 7 Monaten. Ich verstehe mich mit seinen Kindern super. Mit Volker habe ich viel gesprochen, um zu verstehen. Ich habe es gewagt und mich selbständig gemacht. Außerdem sind bei mir noch Rambo, Cessy und Molly eingezogen. Rambo ist ein lieber Berner Sennen Hund. Molly und Cessy zwei total verschmuste Katzen. Volker und ich führen eine Beziehung, aber jeder noch in seiner eigenen Wohnung. Wir wollen es schon wegen seiner Kinder, langsam angehen lassen. Sie sollen nie glauben, dass ich ihre Mama ersetzten will.
Auszug aus dem Buch “erotische Geschichten” von Petra Varoquier-Pogorzelski

 

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Advent, Advent

Fotolia_25879875_XS-200x300Ich arbeite als Verkäuferin im Einzelhandel. Mein Arbeitsplatz ist eine große Erlebnisgalerie, mitten im Herzen unsere Stadt. Ich arbeite dort in der Schreibwarenabteilung. Bei uns ist in der Vorweihnachtszeit nicht viel los. Für unsere Abteilung lohnt es sich eigentlich nicht, die 4 Adventssonntage auf zu haben, aber da wir zu dem Geschäft gehören, haben wir mit offen. Noch eine halbe Stunde und ich habe Wochenende. Es ist das letzte Adventswochenende. Ich brauche den letzten Adventssonntag nicht arbeiten und den Montag habe ich regulär frei. Montag ist diesmal Heilig Abend. So steht mir also ein herrliches langes Wochenende bevor.
Meine Stimmung ist dementsprechend gut. Es sind nur noch 20 Minuten bis zum Feierabend. Ich fülle gerade die Fächer für das Geschenkpapier auf, da kommt meine Chefin zu mir. Sie nimmt mich zur Seite und sagt mir, dass ich morgen und auch am Montag arbeiten müsste, da die Kollegin krank sei. Mir bleibt vor Entsetzten das Gesicht stehen. Ich frage sie, warum ich? Sie meinte darauf hin nur, dass es keine andere gäbe. So musste ich wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und diese freien Tage arbeiten kommen.
Sauer fuhr ich mit der Straßenbahn heim. Aber was regte mich so auf? Die Schmidtke ist doch immer so. Feiertagskrank! Wir anderen dürfen dann ihre Arbeit mit manchen. Sie hat diesmal wieder keinen einzigen Sonntag gearbeitet. Bei mir wird es dann der dritte. Meine Stimmung wird durch diese Feststellung nur noch mieser.
Zu Hause erwartet mich mein Freund. Dieser hat seit heute Urlaub, wie bei den meisten. Er sieht mir sofort an, dass ich sauer bin. Er küsst mich zärtlich auf dem Mund und nahm mir meinen Mantel ab. Was ist los? Fragte er liebevoll. Ich sagte ihm, die Schmidtke ist mal wieder krank und ich muss deswegen morgen und übermorgen arbeiten. Er nimmt mich tröstend in den Arm. Ich verstehe dich, dass du sauer bist. Dann mache ich hier eben alles alleine. Ich schaffe das schon. Lass dich einfach überraschen. Ich schaue ihn groß an und frage, bist du sicher? Ganz sicher, Liebes, meint er und gab mir einen Kuss.
Am folgenden Tag sind wir erst zu seinen Eltern, Frühstücken gegangen. Es war herrlich. Seine Mutter hatte den Tisch liebevoll gedeckt. Jeder hatte seine eigene Adventskerze am Platz stehen. In der Wohnung roch es nach frischen Kaffee und Brötchen. Dieses fantastische Frühstück gab mir Kraft für den Rest des Tages. Von meinen Schwiegereltern fuhr ich dann zur Arbeit.
Der letzte Verkaufsoffene Sonntag zog sich wie Kaugummi. Bei uns in der Abteilung war nicht viel los. Nur Conny an der Kasse hatte viel Stress. Ich dagegen langweilte mich und stand nur herum. Ich ging ab und an zu Conny und unterhielt mich mit ihr etwas. Hatte ich da nicht eben meinen Freund gesehen? Ach nein, bestimmt nicht, wenn er es gewesen wäre, wäre er doch hier zu mir gekommen. In den anderen Abteilungen war die Hölle los. Da waren Heerscharen von Menschen. Ich besorgte Conny und mir, regelmäßig Kaffee. Die freute sich jedes mal riesig darüber. Irgendwann kam die erlösende Durchsage: „Sehr geehrte Kunden. Unser Haus schließt jetzt. Bitte gehen Sie zu den Ausgängen. Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und beehren Sie uns nach den Feiertagen wieder.“ Kurze Zeit später, stand ich in der Kälte am Bahnsteig und wartete auf die Straßenbahn. Vom Marktplatz kam ein leckerer Geruch herüber, von gebratenen Mandeln. Während der Heimfahrt überlegte ich, gleich mit meinen Freund noch mal hier hin zu fahren. Wir könnten dann über den Weihnachtsmarkt flanieren.
Zu Hause erwartete mich schon mein Freund. Zur Begrüßung bekam ich erst einmal einen liebevollen, langen Kuss. Danach zog er mir den Mantel aus und hing ihn auf. Irgendwie war da so ein merkwürdiges Knistern, in der Luft. Er war noch zärtlicher und liebevoller als sonst. Er sagte mir, dass das Badewasser schon auf mich warte. Ich ging ins Bad und tatsächlich das Wasser war eingelassen, es duftete herrlich. Im Badewasser schwammen Rosenblätter. Diese waren auch um die Badewannenrand verteilt, genauso wie viele Teelichter. Ein Glas mit meinem Lieblingssaft stand ebenfalls schon bereit. Er ist einfach süß, dachte ich mir. Ich zog mich aus und legte mich in die Wanne. Das warme Wasser war himmlisch und ich fing an mich zu entspannen. Leise hörte ich meine Freund in der Wohnung groffeln. Ich genoss dieses Entspannungsbad.
Nach dem ich zu Ende gebadet hatte, trocknete ich mich ab, cremte mich ein und zog meinen Lieblingshausanzug an. Die Kerzen blies ich auch aus. Als ich die Türe öffnete, blickte ich in ein Meer aus Kerzen. Diese waren auf dem Boden gestellt. Sie standen links und rechts und in der Mitte wieder die Rosenblüten. Darüber musste ich gehen. Der vorgezeichnete Weg führte ins Schlafzimmer. Auch hier war alles mit Kerzen dekoriert, sowie den Rosenblättern. Das Bett war frisch bezogen und das Rollo herunter gelassen. Die Heizung lief auf Volllast. Es war mollig warm. Aus dem CD- Player kam dementsprechende Musik. Mein Freund war nur mit einem Stringtanga bekleidet. Auf dem Nachttisch standen Kerzen und 2 Gläser mit Sekt und Massageöl. Zärtlich nahm er mich an die Hand. Er zog mir mein Oberteil aus und wir setzten uns auf das Bett. Er nahm die Gläser und gab mir eins. Wir prosteten uns zu und tranken einen Schluck. Magst du massiert werden? fragte er mich. Ich lächelte ihn an uns sagte ja bitte, mein Schatz.
So legte ich mich auf das Bett. Er setzte sich neben mich, nahm das Massageöl und fing an meinen Rücken zu massieren. Es war eine Wohltat. Ich merkte, wie ich mich entspannte. Nach einer Weile drehte mich mein Freund herum. Er machte seine Massage weiter. Die Entspannung war vollkommen. Ich merkte, dass mich seine Berührungen erregten. Deswegen fing ich an auch ihn zu streicheln. Wir fingen an uns zu liebkosen. Das brachte uns weiter in Stimmung. Ich bearbeitete sein Glied. Mal mit der Hand, mal mit dem Mund. Er machte dasselbe in meinem Genitalbereich. So trieben wir es eine ganze Weile. Brachten uns immer mehr in Stimmung. Unsere Bewegungen wurden immer stimulierender. Mein Jauchzen auch. Er fing auch an zu stöhnen. Irgendwann war es soweit und ich ritt auf ihn. Mein Jauchzen wurde immer lauter und lauter. Sein Stöhnen auch. Wir liebten uns hingebungsvoll. Nach einer ganzen Weile, sackte ich glücklich auf meinen Freund zusammen. Er streichelte mich zärtlich.
Dankeschön, für diesen wundervollen Empfang, sagte ich ihm und gab im einen Kuss. Er strich mir liebevoll über das Gesicht und sagte, für dich doch immer, mein Schatz. Ich lächelte ihn verliebt an. Er lächelte ebenfalls. Mit einer Hand gerub er in den Kissen umher. In der Hand hielt er ein Band. Dieses Band, band er mir um die Augen. Ich war gespannt, was nun kam. Auf einmal spürte ich etwas kühles an meinem Hals. Danach nahm er mir die Augenbinde wieder ab. Ich sah, dass es eine goldene Kette war. An dieser hing ein goldener Ring. Er fragte mich nun, mit strahlenden Augen, ob ich seine Frau werden wolle? Mit Tränen der Rührung antwortete ich, ja sehr gerne, mein Liebster. Wir küssten uns und liebten uns noch einmal Alles war himmlisch. Das war das allerschönste Weihnachtsgeschenk, was ich je bekommen habe.
Auszug aus dem Buch “erotische Geschichten” von Petra Varoquier-Pogorzelski

 

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Pommes Rot-Weiß

lowkey dessous susi 1In einem Imbiss zu arbeiten, hat nicht nur Vorteile. Klar es kommen viele verschiedene Menschen hier zu uns. Einige verweilen bei uns zum Essen, andere bestellen nur und gehen wieder. Einige bestellen per Telefon und holen dann ab oder lassen es sich bringen. Jeder halt so wie er mag. Bei den Kunden, die hier ihr Essen verzehren, gibt es viele, die sich dafür keine Zeit nehmen und das Essen in sich hineinschlingen. Andere dagegen lassen sich Zeit. Hier auch wieder jeder wie er es mag. Mir persönlich sind die Menschen lieber, die nicht so schnell essen. Die hektischen Esser verbreiten nämlich auch Hektik und das finde ich nicht gut, da es in unseren Leben schon genug Hektik und Stress gibt. Da sollte man sich wenigstens beim Essen die Zeit nehmen und einen Moment verweilen. Ja, naschen kann man hier selbstverständlich auch gut. Das naschen macht aber nur am Anfang Spaß, hinter nicht mehr. Unser Imbiss ist in der Bevölkerung sehr beliebt.
Ich arbeite hier im Imbiss nicht mehr gerne. Jeden Tag stinke ich nach dem Pommesfett. Ich kann das nicht mehr riechen. Ich fühle mich hier nicht mehr wohl, in meiner Haut. Solo bin ich wegen diesem Job auch. Mein Exfreund konnte den kalten, abgestandenen Geruch nicht mehr ertragen. Er fand, ich rieche zum abgewöhnen und eines Tages war er weg, mit all seinen Sachen. Neben seinem Schlüssel lag ein Bild seiner neuen. Es war die Schmuckverkäuferin aus der Passage.
Mich ekelt dieser Job nur noch an. Nein, ich ekle mich vor diesem! Ich muss deswegen immer 2mal am Tag duschen, vor und nach der Arbeit. Beziehungen halten durch diesen Job auch nicht. Wer will schon eine Freundin haben, die nach alten, abgestandenen Fett riecht und deren Haare immer so aussehen. Die Antwort kennt jeder und ist ganz einfach, natürlich nicht. Soll das schon alles für mich im Leben gewesen sein? Ich denke nicht, aber besser ich denke nicht weiter darüber nach.
Wieder ein Tag in diesem verhassten Imbiss. Unsere Stammkundschaft war bisher nur da. Der Tag schleppt sich so durch. Heute bleibt einmal viel Zeit, gründlich zu reinigen. Damit habe ich begonnen. Das Wetter ist toll, deutlich über 23 Crad. Puh ich schwitzte. Dieser Fett- und Schweißgeruch ist fürchterlich. Ich ekle mich vor mir selber. Durch die Wärme draußen und die Hitze hier drinnen, läuft mir die Brühe nur so runter. Das Putzen geht mir heute auch nicht locker von der Hand und überhaupt, der Tag zieht sich wie Kaugummi.
So, die Vitrine ist sauber und wieder bestückt. Ich nehme mir nun die Schubfächer dran. Genau in diesem Moment kommen, mehrere Menschen hinein. Sie sahen nach Handwerkern aus, die viel draußen arbeiten. Sie bestellten bei mir und unterhielten sich. Einer war hübscher als der andere. Ich wäre nicht abgeneigt, mich mit einen von ihnen mal zu treffen. Ich brachte ihnen ihre Bestellung und alle bedankten sich freundlich. Danach unterhielten sie sich weiter und aßen. Ich ging wieder meiner Arbeit nach. Als sie fertig mit Essen waren, brachten sie mir freundlicher weise ihre leeren Teller. Von meiner Person nahem sie keinerlei Notiz.
Danach zahlten sie und gingen. Der letzte junge Mann, er schien der jüngste zu sein, zahlte ebenfalls. Er zahlte mit einem Schein. In diesem hatte er einen Zettel hinein gesteckt. Dieser viel raus als ich den Schein auffaltete. Ich beachtete den Zettel nicht weiter, gab das Wechselgeld heraus und wünschte noch einen schönen Tag. Danach widmete ich mich wieder meiner Arbeit zu. Den Zettel vergaß ich. Irgendwann kam der Kassenbereich dran und der Blick viel auf den Zettel. Ich las, was da auf dem Zettel stand. Hallo Süße. Ich heiße Tom und finde dich anziehend. Ruf mich an, wenn du Feierabend hast. Was war das? Machte er sich über mich lustig? Ich wusste es nicht.
Nach Feierabend ging ich nach Hause. Tom fing mich auf diesem ab. Ich war sichtlich überrascht, dass er es war. Er lächelte mich an. Ich lächelte verlegen zurück und wusste nicht was nun weiter. Sollen wir zu dir gehen, fragte er weiter? Ok, wir gehen zu mit, meinte ich. Wir gingen zu mit und kamen ins Gespräch. Er sagte, er habe mich heute schon vom Gerüst aus gesehen und fand mich Klasse. Ihn störte es nicht, dass ich stank. Er meinte, er stinke selber, nach Schweiß, nach so einem Tag.
Bei mir zu Hause, bat ich ihn auf mich im Wohnzimmer zu warten, da ich eben schnell unter die Dusche springen wollte. Er fragte, ob er mit duschen dürfte. So gingen wir beide zusammen unter die Dusche. So duschten wir gemeinsam.
Unter der Dusche nahm er mein Duschzeug und fing an, mich einzuseifen. Seine Berührungen waren herrlich und taten mir gut. Tom merkte es auch. Er zog mich an sich. Wir fingen an uns zu küssen. Mein Körper vibirierte schon unter seinen Küssen. Meine Brüste wurden hart und sein Geschlechtsteil auch. Unsere Hände gleiteten über den Körper des anderen. Unser streicheln wurde immer intensiver und wir kamen immer mehr in Fahrt. Wir liebten uns.
Nach unserem Liebesspiel, saßen wir noch draußen bei mir auf der Terrasse und unterhielten uns. Als dunkel war zogen wir uns zurück ins Wohnzimmer. Dort leerten wir noch eine Flasche Wein. Nach der Flasche wollte Tom gehen. Ich zog ihn an mich und brachte ihn nach einem dicken Kuss zur Türe. Wir schauten uns traulich an. Er meinte nur, wir werden uns wieder sehen, ganz bestimmt! Ganz sicher, fragte ich. Er ja.
Er hielt Wort und wir trafen uns jeden Abend nach meiner Schicht. Wir liebten uns nicht nur, sondern verbrachten auch viel Zeit mit reden.
Auszug aus dem Buch “erotische Geschichten” von Petra Varoquier-Pogorzelski

 

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Pressefreiheit/ One-Nigth-Stands

dekolleteIch habe mein Examen mit Summa Cum Laude geschafft. Nun darf ich mich Journalistin nennen. Was kommt nun? Ich weiß es noch nicht. Möchte mich jetzt erst einmal erholen und mich danach um meine Zukunft zu kümmern. Mein Handy steht nicht still. Alle meine Freunde und Familie möchten mir gratulieren, dass ich es geschafft habe. Sie haben es kaum glauben wollen, dass ich es diesmal habe durchgezogen. Bislang war ich immer sehr sprunghaft, was meine Wünsche für die Zukunft anging. Das Abi hatte ich soeben geschafft, mit dem dementsprechenden Notenschnitt. Ich wollte mich einfach nicht festlegen.
Unsere Clique von der Uni feierte die ganze Nacht und so kam ich müde aber auch sehr glücklich nach Hause. Ich lebe noch bei meinen Eltern. Dort habe ich aber einen separaten Eingang und mein Reich beträgt 2 Zimmer und ein Bad. So lebe ich bei meinen Eltern und habe doch meinen eigen Lebensraum.
Ich ziehe mir, nachdem ich geduscht habe, mein Nachthemd an. Setzte mich bequem, mit Decke, auf das Sofa und schalte den Fernseher ein. Gelangweilt und müde zappe ichhe rum. Schlafen kann ich aber noch nicht, ich bin noch zu aufgewühlt. Bei einer Reportage über One-Nigth-Stands bleibe ich dann doch hängen. Was sind das nur für Menschen, die sich auf so was ein lassen? Ich bin nicht so eine Frau, die mit sich so was machen lässt. Ich bin keine Frau für eine Nacht. Ich möchte eine feste Beziehung.
Ich machte einen Monat erst einmal nichts und lebte, wie es mir gefiel. Das fiel mir ja nicht schwer. Aber ich merkte, dass mir was fehlte. Die letzten Jahre hatte ich Struktur in meinem Leben. Dies war es, was mir nun fehlte. Also setzte ich mich ran, an den PC und schrieb Bewerbungen. Solange ich auf Antwort wartete, half ich meinen Eltern. Diese besitzen ein Juweliergeschäft. Es machte mir Spaß, die Kunden zu bedienen. Viele dieser Kunden kannten mich schon als kleines Mädchen. Es gefiel vielen, dass ich hier half. Früher hatte ich mich das Geschäft nur interessiert, wenn ich mir Schmuck ausleihen konnte.
Nach weiteren 4 Wochen hatte ich eine Stelle als Volontär bei einer hiesigen Tageszeitung. Ich bekam auch direkt ein Klasse-Thema, nämlich One-Nigth-Stands. Also machte ich mich sofort an die Arbeit. Durch den kürzlichen Bericht komme ich sehr gut mit meinen Recherchen voran. Schnell hatte ich den geforderten Artikel geschrieben und dieser kam gut an. Ich war ein wenig Stolz auf mich. Mit Kollegen ging ich meinen positiven Einstand feiern. Ich war die letzte von uns die gehen wollten.
Ich hatte schon gezahlt und wollte gerade meine Jacke anziehen, da sprach mich ein Mann an. Ich kannte ihn nicht, aber er sah attraktiv aus. Er fragte frei heraus, ob er mich auf einen Drink einladen könnte. Ich war in guter Laune und ließ mich einladen. Wir setzen uns wieder und bestellten. Wir unterhielten uns über uns. Er war in meinem Alter und Arzt im Praktikum. Ich fand seinen Beruf auch sehr interessant. Ich sagte, ich sei Journalistin, dann erzählte ich ihm von meinem ersten Artikel und er erzählte von seiner Arbeit im Krankenhaus.
Das Restaurant wollte schließen, so mussten wir gehen. Als wir draussen waren, fragte er direkt, zu dir oder zu mir? Ich schaute ihn aus riesigen Augen an. Zu mir oder zu dir? Nicht mit mir. Ich bin keine Frau für eine Nacht, sagte ich ihm und wollte ihn stehen lassen und gehen. Doch er hielt mich am Arm fest und drückte mir einen Kuss auf. Keine Ahnung was in dem Moment in mir passierte, ich erwiderte ihn. So gingen wir zu ihm, weil es näher war. Auf dem Weg dahin knutschen wir ständig herum und fingen schon an uns zu befummeln. Bei ihm zu Hause konnten wir dann nicht mehr erwarten. Wir rissen uns die Kleider vom Leib und landeten ganz schnell in seinem Bett. Dort ging es richtig an zwischen uns beiden. Wir trieben es, wie es uns gerade einfiel. Von vorne, von hinten, ich ritt. Irgendwann lag ich nur noch erschöpft, aber überaus glücklich in seinen Armen. Er lächelte mich zufrieden an. So schlief ich ein.
Am folgenden Morgen, wurde ich wach und neben mir war ein Zettel. Auf dem stand, Danke für die wundervolle Nacht. Vielleicht sehen wir uns eines Tages per Zufall mal wieder, wenn ich in der Stadt bin. Jetzt bin ich selber darauf reingefallen und habe mich doch auf einen One-Night-Stand eingelassen. Sowas wollte ich doch nie. Ich denke so was nennt man dann Pressefreiheit.

Auszug aus dem Buch “erotische Geschichten” von Petra Varoquier-Pogorzelski

 

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Hässliches Entlein

Fotolia_21417448_XS-150x150Seit 5 Jahren bin ich nun verheiratet und der Alltagstrott hat uns beide voll und ganz im Griff. Mein Mann ist Bankangestellter in erhobener Position und ich habe bis zur Geburt unserer Zwillinge vor 2,5 Jahren als Gerichtsschreiberin gearbeitet.
Nun bin ich aber nur noch daheim. Ich kümmere mich um die beiden Süßen und den Haushalt. Meine feinen Kostüme habe ich gegen praktische Jeans und T-Shirts getauscht. Die Haare sind nur noch zu einem Zopf zusammen gebunden und überhaupt nicht mehr stylisch. Die Fingernägel haben schon lange keine Maniküre mehr gesehen.
Mein Mann dagegen trägt mittlerweile Markenanzüge und keine mehr von der Stange. Sein Outfit hat sich immer mehr gesteigert und er legt darauf auch großen Wert. Seine Schuhe sehen jeden Tag aus wie neu aus dem Geschäft. Seine Haare sind kurz und elegant geschnitten.
Er geht regelmäßig zu Meetings und Konferenzen. Reist sogar hin und wieder mit der Führungsspitze in der Welt herum. Er selber leitet neue Mitarbeiter an. Seine Arbeit ist immer abwechslungsreich. Meine Arbeit dagegen besteht aus dem Haushalt, Wäsche waschen, falten, einräumen, bügeln, aufräumen, mich um die Zwillinge kümmern. Das Essen koche ich auch für uns. Früher sind wir mindestens 4-mal die Woche Essen gegangen, in ein feines Restaurant. Heute gehen wir höchstens mal in ein Fast-Food- Restaurant.
Die beiden Kleinen schlafen und ich kann mich nun wieder etwas um den Haushalt kümmern. Die Spülmaschine ist neu bestückt und läuft, ebenso die Waschmaschine und der Wäschetrockner. Die Restwäsche ist aufgehangen. So was mache ich nun als nächstes? Staubwischen, wischen, Kinderspielzeug aufräumen oder, oder, oder. Nein heute müssen die Fenster mal geputzt werden.
Also hole ich mir die kleine Trittleiter. Nehme die Gardinen ab und lege diese in die Wanne zum waschen. Der Eimer mit dem Wasser und dem Tuch liegen bereit. Ich nehme mir die Sachen und gehe zurück. Ich fange im Wohnzimmer an. Nach einer Weile sind diese Fenster fertig und von beiden Seiten wieder sauber. Nun geht es im Badezimmer weiter. Dieses ist recht schnell fertig. Puh das ist Anstrengend. So da ich schon mal hier bin, mache ich auch eben die Gardinen fertig, damit die schnellst möglich wieder ans Fenster kommen. Dieses ist nun auch geschafft. Weiter geht es mit dem Schlafzimmerfenster. Dieses habe ich nun auch geschafft und noch ist in den Kinderzimmern ruhe.
Weiter geht es in der Küche. Die vorherigen Fenster lagen alle hinten raus zu unserem Garten. Das Küchenfenster liegt vorne zur Straße raus. Ich öffne das Fenster und will gerade mit frischem Wasser anfangen, da sehe ich per Zufall auf die Straße. Dort geht eine Gruppe von Leuten lang. Mitten in dieser Gruppe fällt mir ein Mann auf, der etwas kleiner ist all die anderen. Er ist gut gebaut und gekleidet.
Ich fange an zu träumen. Der ist schon lange nicht mehr sichtbar. Mein Traum ist schön. In diesem Traum, bin ich auch wieder eine hübsche, elegante Frau, im besten Alter. Ein Blick eines fremden Mannes fällt auf mich und ich fühle mich zu ihm hingezogen. Ich merke er zieht mich mit seinen Blicken aus. Ich erwidere seine Blicke und ziehe ihn ebenfalls mit meinen Augen aus. Aus den Ausziehblicken wurde Realität. Wir beide sind nur noch in Leibwäsche. Wir fangen uns an gegenseitig zu befühlen. Die Streicheleinheiten werden immer intensiver und gefühlvoller. Mein BH ist schon lange Weg. Es tut sooooo gut und ich fühle mich einfach seit langen mal wieder frei. Schon lange nicht mehr existierende Gefühle, kommen in mir wieder hoch. Ich las mich einfach fallen in die Arme des fremden Mannes. Wir sind beide heiß auf einander und treiben es lustvoll und intensiv miteinander. Die verborgenen Gefühle brechen immer mehr durch. Ich lass mich voll gehen und mein Partner auch. Wir wiegen uns zum Höhepunkt. Dieser kam und war wundervoll. Wir schauen uns beide an und ich lege meinen Kopf auf seine Brust und er krault meine zerzausten Haare. So verweilen wir noch eine ganze Weile. Wir beide sind einfach zufrieden und zeigen so dem anderen. Es ist einfach eine wundervolle Situation. Kein Lärm, keine Hektik, keiner will was von einem. Dieser Moment sollte ewig anhalten.
Dieser Moment wurde je unterbrochen, da der erste meiner Süßen seinen Mittagsschlaf beendet hatte und nach mir lauthals rief. So wurde ich etwas unsanft aus meinen wundervollen Traum gerissen. Ich holte den Kleinen Spatz und putze schnell das Fenster zu Ende.

Auszug aus dem Buch “erotische Geschichten” von Petra Varoquier-Pogorzelski

 

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Frühling

Es ist endlich mal wieder soweit, die Sonne scheint und es sind sommerliche Temperaturen. Ich ziehe mich dementsprechend an. Mein Top kurz und der passende Rock ist ebenso. Ein Höschen trage ich nicht, dass mache ich immer so, wenn es warm ist. Es stört mich dann. Der BH ist dann immer ein Bikinioberteil, so kann ich mich obenherum jederzeit sonnen. Ich gehe am Rhein spazieren und fühle mich toll. Die Sonne wärmt herrlich und weckt die Frühlingsgefühle in mir. Viele Menschen nutzen dieses wundervolle Wetter.
Ich schlendere träumend vor mich her. Spontan kommt mir der Gedanke mich ins Gras zu legen und dort ein Sonnenbad zu nehmen. Also suche ich mir etwas außerhalb vom Trubel einen feinen Platz. Ich finde einen schönen Platz, nicht weit weg. Das Wasser kann man hier sogar noch riechen. Ich ziehe mir mein Oberteil aus und lege mich drauf. Sie Sonne lacht vom Himmel. Ich genieße ihre Wärme. Sie legt sich wie eine weiche zweite Haut über mich. Dieses Gefühl ist einfach nur schön.
Ich träume mit offenen Augen. meine Hände spielen mit den Sonnenstrahlen. Ich fühle mich wohl in meiner Haut und mit der Situation. Ich genieße es einfach hier in der Sonne zu liegen, nach dem strengen und harten Winter. So tankt die Seele wieder auf. Ein Grashalm kitzelt mich und regt meine Fantasie an. Ich fange an mit meiner Zunge meine Lippen zu benetzen. Ein Finger kommt dazu und spielt mit der Lippe. Die andere Hand befindet sich bei meinen Brüsten und fängt an diese sanft zu kneten. Währenddessen wandert die andere nun an meinem Körper lang. Ich spüre, dass ich immer mehr in Stimmung gerate und die Knetbewegungen werden intensiver. Die eine Hand gleitet zwischen den Schenkel lang und das reizt mich noch mehr. Mein Körper wiegt sich im Takt der Natur dazu. Meine Berührungen werden härter und intensiver. Die Finger greifen ein, in den Schambereich. Ich feuchte sie immer wieder zwischen durch an. Leise stöhne ich vor mich her. All das macht mich noch mehr an und ich fange an mich immer mehr selber zu befriedigen. Meine Bewegungen werden immer mehr und heftiger. Meine Finger werden immer flinker und bringen mich immer höher. Das Leise stöhnen wird lauter und lauter. Mir ist es in diesem Moment völlig egal, ob mich jemand hören oder sehen kann. Ich gebe mich, meinen Gefühlen voll und ganz hin. Die Ekstase wir immer intensiver. Ich spüre dass ich gleich komme und das heizt mich noch mehr an. Ja, Ja, Ja, Ich schreie fast und mein Körper explodiert vor Vergnügen.
Ich fühle mich nach diesem Erlebnis völlig frei und leicht. In der ganzen Zeit wo ich in meinem Glücksgefühl war hatte ich nicht mitbekomme, dass ich beobachtet worden war. Jetzt wurde mir dies bewusst und ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. Er lachte nur und meinte mit einer sehr sanften und weichen Stimme, ihm ginge es genauso wie mir. Ich lächelte ihn immer noch verlegen an.
Inzwischen hatte er neben mir seine Decke ausgebreitet und sich daraufgelegt. Er macht zu mir eine einladende Handbewegung. Ich nahm sie an. Nun lagen wir hier zusammen auf der Decke und ich wusste nicht Recht, was ich machen sollte. Mein Schamgefühl war immer noch am Boden. Er lächelte nur, nahm meine Hand und führte diese zu seiner Hose. Dort spürte ich schon sein steifes Glied, was befreit werden wollte. Ich tat es. Er fing an mich zu streicheln und schnell war meine Schamesröte wieder weg. So schliefen wir zusammen in der Mutter Natur. Was Schöneres kann es doch eigentlich gar nicht geben.
Es war herrlich einmal mit einen wildfremden Mann zu schlafen, denn ich wohl nach diesem erotischen Ausflug nie wieder sehen werde. Selten das man einen anderen Menschen findet, dem es im gleichen Moment so geht wie dir und man dann das auch durchzieht, was einen seine Gefühle sagen. Wer weis, vielleicht bringt uns das Schicksal ja irgendwann noch einmal zusammen, an irgendeinem wundervollen Ort dieser Erde oder in einem Moment wo man Überhaupt nicht damit rechnet. Ich wäre bereit dazu.

Auszug aus dem Buch “erotische Geschichten” von Petra Varoquier-Pogorzelski

 

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Tagung

elkeIch weis nicht, die wievielte Tagung es in diesem Jahr eigentlich schon war, aber es reichte, dass wusste ich. Mit mir kann man es ja machen. Bin Single und lebe dadurch alleine und habe auch keine sonstigen Verpflichtungen. Wie den auch bei dem Job. Mein Arbeitstag dauert immer so um die 17 Stunden. Welcher Mann lässt sich schon auf solch eine Beziehung ein. Dazu kommt noch das ich im Vorstand eines großen Unternehmens bin und daher auch viel Verantwortung habe, so was schreckt viele Männer zurück.
Ich sitze nun mal wieder in einem Hotel in einen dieser kargen und nicht sehr ansprechenden Tagungsräume. Draußen ist es grau und es regnet. Genau so mies ist auch meine Stimmung. Um was geht es hier eigentlich bei der Tagung. Ich hab es vergessen. Ich schaue mir das Kollegium an. Alles Businesstypen. Die hängen dem Tagungsleiter an den Lippen und saugen jedes Wort wissbegierig auf.
Also das Übliche bei solchen Events. Mir ist total langweilig und so kritzle ich in dem Notizblog herum. Gegenüber sitzt ein Mann mittleren Alters und schreibt auf seinem Notebook rum. Auf einmal bekomme ich eine SMS aufs Handy. Verdutzt schaue ich nach, wer mir die schickt. Es ist der Mann von gegenüber. Er hatte mir nur ein „gähn“ geschickt. War er vielleicht wie ich auch total gelangweilt von all dem? Ich nickte Ihm zustimmend zu .
Endlich kam eine kurze Pause. Er sprach mich an und meinte nur, dass ihm die ganzen Tagungen langsam im Hals stünden und er sich besseres Vorstellen könnte. Er sprach mir aus der Seele. Ich stimmte ihm zu. Nach der Pause tauschte er mit meinem Nachbarn den Platz und so saßen wir fortan zusammen.
Wir schrieben uns gegenseitig immer etwas auf Zetteln. Oh man, wann hatte ich das zu Letzt gemacht. In der Schule vor vielen, vielen Jahren. Es machte uns beiden aber total viel Spaß und so störten wir die anderen nicht, beim Zuhören.
Nach nun mehr als 5 Stunden intensiver „Bespassung“ von dem Alleinunterhalter vorne an der Flipchart, war Mittagspause. Mein Begleiter und ich gingen in das zu dem Hotel gehörige Restaurant. Dort unterhielten wir uns angeregt, Nein, nicht über die Arbeit. Während der Unterhaltung stellten wir beide fest, dass wir Single sind. Er war zwar mal verheiratet aber die Ehe hielt dem Beruf nicht stand. Es war so schön, dass wir eigentlich noch nicht aufhören wollten zu reden, um wieder in den schnöden Tagungsraum zurück zu kehren. Mein Begleiter, er hieß übrigens Holger, meinte dann zu mir, sollen wir mal spontan sein und was verrücktes machen? Warum nicht, sagte ich lächelnd.
So bezahlte er und wir nahmen und ein Taxi, dass uns einfach in der Stadt herum fahren sollte. Beim Einstieg in die Taxe, zeriss ich mir meine Strumpfhose. Das war mir unangenehm, doch Holger meinte nur, ziehe sie doch aus. So hübsche Beine brauchen keine Strumpfhose. Ich zierte mich ein wenig. Aber Holger meinte nur immer wieder, ich solle es machen. Also zog ich sie aus. Dabei verrutschte mir mein Rock. Der Rock war jetzt so hoch, dass man meinen Tanga darunter sah. Ich wurde puter rot, so peinlich war mir die Situation. Holger dagegen fand es überhaupt nicht peinlich. Er zog mir den Rock noch höher, so dass der Tanga in seiner vollen Schönheit zum Vorschein kam. Was er da sah gefiel ihm wohl sehr, des es regte ihn an.
Er fing an, mich vorsichtig zu küssen. Ich erwiderte diese Küsse. Er ging weiter und knöpfte mir meine Bluse auf, so wie den BH. Die Küsse wurden immer heftiger und intensiver. Seine Hände waren so zärtlich zu mir. So was hatte ich schon lange nicht mehr gespürt. Ich zog ihm ebenfalls sein Hemd aus. wir küssten uns am ganzen Körper. Unsere Erregung war nicht mehr zu unterdrücken. Also gaben wir uns hin. Hinten im Taxi. Der Fahrer war längst auf einen abgelegenen Parkplatz gefahren und ausgestiegen, nur dass bekamen wir gar nicht mit. Wir waren so mit uns beschäftigt. In mir brannte ein Feuerwerk ab, ein Höhepunkt jagte den nächsten. Ihm ging es genauso. Unsere Körper bebten noch von der Ekstase. Unsere Hände streichelten uns gegenseitig noch eine ganze Weile.
Nach einiger Zeit bemerkten wir, dass wir auf einen Parkplatz standen. Wir zogen uns wieder an und ich richtete mir mein Haar ein wenig. Danach rief Holger den Taxifahrer zu uns. Wir setzen danach unsere Fahrt weiter fort.
Das Taxi brachte uns zum Hotel zurück, wo wir uns ein Zimmer nahmen. Beim Roomservice bestellten wir uns dann noch was zu trinken und zu essen. Wir verbachten den Rest des Tages auf dem Zimmer, so wie die Nacht. Es war himmlisch und wir liebten uns immer und immer wieder, wie 2 ausgehungerte Seelen. Das waren wir ja auch.
Wir haben die Adressen ausgetauscht und bleiben in Kontakt, so trennten wir uns. Das ist nun fast 5 Monate her und heute ziehen wir zusammen und wollen sogar eine Familie gründen. Der Anfang dafür ist gemacht.

Auszug aus dem Buch “erotische Geschichten” von Petra Varoquier-Pogorzelski

 

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Vorstellungsgespräch

m1Juchhu geschafft, ich habe meine Ausbildung zur Bürokauffrau im Bereich Disponenten erfolgreich geschafft. Mein Freund, mit dem ich schon seit 3 Jahren zusammen lebe, ist genauso stolz wie. Die Sache hat aber trotzdem einen kleinen Haken. Ich kann in meinem Ausbildungsbetrieb leider nicht weiterbeschäftigt werden, da dieser Insolvenz angemeldet hat.
In den letzten Wochen habe ich dann nicht nur für die Prüfung gebüffelt, sondern auch die Zeitungen, das Internet und das Arbeitsamt bemüht um eine neue Anstellung zu finden. Leider ohne großen Erfolg. Von vielen Firmen bekam ich sofort eine Absage, nur schon alleine bei der Anfrage. Dieses deprimierte mich doch schon und die wenigen, wo ich erst einmal ein positives Feedback bekam, sprangen ab, weil sie hörten, dass ich Berufsanfänger sei.
Mit der Überreichung meines Gesellenbriefes war Post bei mir zu Hause angekommen. Mein Freund brachte mir diese zur Abschlussfeier, die im Anschluss an die Übergabe stattfand, mit. Ich fand das überhaupt nicht passend. Was soll ich mit einer Absage, an diesem Tag, raunzte ich ihn an. Ich möchte feiern und nicht enttäuscht werden. Er aber meinte nur ganz lässig, als ob er den Inhalt schon kennen würde, ich sollte ihn aufmachen und lesen und mich anschließend noch mehr freuen. Ich tat ihm den Gefallen und öffnete den Brief. Was ich da las, fand ich total genial.
Es war eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Dieses war die erste Einladung seit der, für die Ausbildung. Meine Freude darüber war riesen groß und noch ein Grund mehr zu feiern. Ich knutschte meinen Freund dafür heftig ab.
Es sind nun 3 Tage ins Land gegangen und heute um 11:30 Uhr ist das Vorstellungsgespräch. Meine Nervosität ist schon seit dem Aufstehen sehr groß und die Nacht zu vor habe ich total mies geschlafen. Was soll ich anziehen? Welche Fragen werden mir gestellt? Was sind meine Gehaltswünsche? Und noch viele Fragen mehr, lassen mich nicht los. Mein Freund sitzt am Küchentisch, ganz relaxt und findet meine Aufregung auch noch lustig. Das macht mich wütend und sauer. Am liebsten würde ich ihm, aber dafür ist keine Zeit.
Puuh geschafft. Ich bin fertig angezogen und dezent geschminkt, so wie die Haare ordentlich gekämmt und frisiert. Die Accessoires passen auch. Mein Freund sitzt immer noch am Küchentisch, nur dieser ist auf einmal total aufgeräumt und sauber. Ich wundere mich, finde es aber Klasse.
Ich will ihm noch schnell als Dank einen Kuss geben und dann los, da ich zum Gespräch auf gar keinen Fall zu spät kommen will. Er aber dagegen hält mich fest und zieht mich auf seinen Schoß. Nun mach mal langsam und beruhige dich. Du hast noch viel Zeit, sagt er mir ganz leise ins Ohr. Während er mir dies sagt, fingt er an mich ganz zärtlich an der Wange zu streichen. Ich nahm die Einladung an und setzte mich. Das streicheln tat gut. Ich fühlte mich geborgen bei ihm. Das Streicheln wurde intensiver und ging nun über den Hals bis runter zu den Brüsten, die sich mittlerweile anfingen heftiger sich zu heben und zu senken. Diese Berührungen taten verdammt gut und ich gab mich deren hin.
Nun berührten wir uns überall gegenseitig. Ich hatte mittlerweile sein Glied in der Hand und begann dieses am massieren. Mit einem Satz lag ich auf dem Küchentisch, wo er mich anfing auszuziehen. Unsere Aktionen wurden immer intensiver. Irgendwann drang er in mich ein und wir liebten uns, bis zum Höhepunkt. Meine Lustschreie waren in der ganzen Wohnung zu hören, genauso sein Stöhnen. Wir kamen gleichzeitig. Nach diesem erhabenen Gefühl, flüsterte er mir ins Ohr, so Liebes, den Job wirst du bekommen, dass weis ich nun100%.

Wir zogen uns an und da es nun doch schon sehr spät war, lieh er sich von unserem Nachbarn das Auto und fuhr mich zum Vorstellungsgespräch. Er setzte sich in die Eisdiele, die auf der anderen Straßenseite war und wartete dort auf mich.
Nach gefühlten etlichen Stunden kam ich tief traurig bei ihm an. Er nahm mich in den Arm und drückte mich an sich. Nächstes Mal klappt es bestimmt, aller Anfang ist schwer. Ich sagte ihm, dass es keinen weiteren Versuch geben würde. In dem Moment kam der Kellner schon mit 2 Gläsern Sekt. Er schaute verdattert und ich hielt ihn den unterschriebenen Vertrag unter die Nase. Diesmal lachte ich und war relaxt.

Auszug aus dem Buch “erotische Geschichten” von Petra Varoquier-Pogorzelski

 

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Hundebekanntschaft

Fotolia_5660928_XS-300x200Der Winter will dieses Jahr einfach nicht gehen. Wir haben schon Mitte April und es ist immer noch sau kalt draußen. Die Natur ist noch immer im Winterschlaf. Die Menschen sehnen sich nach der Wärme der Sonne. Meine Seele schreit nach ihr. Ich gehe mal wieder mit dem Hund durch unseren Stadtpark. Auf dem Spielplatz spielen keine Kinder, der Teich ist verwaist und die Skaterbahn ebenso. Der Bolzplatz wird nicht genutzt und auch die Anlagen um Körbe zu werfen, steht ziemlich nutzlos in der Gegend herum. Die Leute um einen herum sind sehr gereizt.
Ich gehe mit meinem Pudel Lissy immer hier hin. Hier darf sie frei laufen und toben. Heute findet sie mal wieder kein Ende mit der Toberei, obwohl wir alleine sind. Das mag sie eigentlich gar nicht, dass sie alleine herum tollen muss, nur heute genießt sie mal. Ich muss ihr immer Bällchen werfen, was sie mir dann ganz flott immer anbringt.
Plötzlich kommt aus dem Gebüsch vom Bolzplatz her, ein großes braunes etwas an mir vorbei gelaufen. Ich habe mich sehr erschrocken. Das Etwas rast laut bellend auf meine Lissy zu. Ich rufe sie, aber sie reagiert nicht. Da ist der andere Hund auch schon bei ihr. Mir schwant böses, aber die beiden Hunde beschnüffeln sich und toben danach beide herum. Aus der Ferne sehe ich eine Person auf mich zulaufen und immer wieder Rex, Rex, Rex rufen. Nur dieser ist so in das tollem mit meinem Hunsd vertieft, dass er Herrchen gar nicht mitbekommt. Beide kenne ich nicht, weder den Hund noch den Besitzer.
Er entschuldigt sich bei mir, für den Schrecken, dem sein Hund verursacht hat. Er stellt sich vor. Sein Name ist Alongra. Er sei gerade hier hingezogen. Ich stellte mich ihm ebenfalls vor. Ich bemerkte, dass ich anfing, ihn zu beäugen. Er war ein stattlicher junger Mann. Groß gewachsen, kurze schwarze gegeelte Haare. Sein Körper war durchtrainiert, das konnte man trotz der dicken Anziehsachen sehen.
Unsere Hunde tobten herum und fanden kein Ende. Er sah, dass ich anfing zu frieren und wollte mich zum Wiedergutmachen zu sich einladen, da er direkt am Ende des Parks wohne. Da mir schon sehr kalt war, nahm ich die Einladung dankend an. Er rief seinen Hund und dieser kam sofort an und setzte sich neben ihn. Klasse dachte ich, wenn das auch mal so bei meinem Hund klappen würde. Zu meinem Erstaunen kam sie ebenfalls an und setzte sich neben mich. Ich lächelte verlegen. Danach gingen wir zu ihm.
Man sah, dass er gerade eingezogen war. Einige Umzugskartons standen noch herum. Mich störte es überhaupt nicht. Die Hunde spielten herum und er machte Kaffee. Hmmm wie das duftete. Frischer starker Espresso. Wir setzten uns ins gemütliche Wohnzimmer. Sogar die Hunde gingen auf ihren Platz, es war herrlich anzuschauen. Man sah ihnen an, sie mochten sich. Wir kamen ins Gespräch. Ich weis nicht warum, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, er zog mich magisch an und mir wurde immer wärmer.
Irgendwie berührten sich unsere Hände auf einmal und diese Reaktion war bei mir wie ein Stromschlag. Was war das? Sowas kenne ich nicht von mir. Unsere Blicke trafen sich und da auch wieder dieses Gefühl. Ich setzte mich näher zu ihm und wir küssten uns. Dieser Kuss war so elektrisierend für mich, dass ich am liebsten sofort über ihn hergefallen wäre. Wir küssten uns und fingen an uns zärtlich zu streicheln. Die Kleidung hatten wir bereits abgelegt. Unsere Aktivitäten wurden immer intensiver und stärker. Wir brachten uns gegenseitig immer Höher bis zum Finale. Es wurde immer heftiger. Unsere Körper vibrierten vor Freude. Es machte uns Spaß uns immer wider neu hoch zu puschen, mit den verschiedensten Stellungen. Ich lernte dabei Stellungen kenn, die ich nicht kannte oder für Möglich gehalten hätte.
Nach dem Liebesspiel bereitet er uns noch einen starken Espresso. Ich ging runter zum Italiener und holte uns eine leckere Pizza. Da mich zu Hause keiner vermisste blieb ich nach dem Essen noch. Wir saßen im Wohnzimmer und fühlten uns einfach wohl. Wir stellten fest, dass wir es beide gebraucht hatten, da unsere letzten Bezeihungen schon länger her waren.
Jetzt treffen wir uns regelmäßig im Park mit den Hunden, und wenn wir Bock aufeinander haben, gehen wir zu einem und schlafen miteinander.

Auszug aus dem Buch “erotische Geschichten” von Petra Varoquier-Pogorzelski

 

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